Kurzlebenslauf

Thomas Grob, Prof. Dr. phil., geboren am 31. März 1961 in Olten. Studium der Germanistik, Russistik und Philosophie in Zürich, Meudon bei Paris und Leningrad. 1993 Promotion im Fach Slavistik an der Universität Zürich mit einer Arbeit über Daniil Charms’. 2003 Habilitation an der Universität Konstanz mit einer Arbeit zur russischen Postromantik (Venia legendi: Slavische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft).

1989-1995 Assistent am Slavischen Seminar der Universität Zürich, 1994-2008 Dozent für Russisch an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, 1996-1999 Forschungsprojekt des Schweizerischen Nationalfonds zum Thema Poetik einer Wendezeit. Epochenkrise und Metafiktionalität in der russischen Prosa der 1830er Jahre (Habilitationsprojekt), 2003-2006 Mitarbeiter im Forschungsprojekt (Schweizerischer Nationalfonds) „Eine neue deutsche Geschichte der Literatur Polens“ (Prof. G. Ritz, Zürich).

2004-2009 Lehrstuhlvertretungen und Gastprofessuren an den Universitäten Salzburg, St. Gallen, Konstanz. Seit 2009 Ordinarius für Slavische und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Basel.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Russische, polnische und tschechische Literatur des 18.-21. Jahrhunderts
  • Allgemeine und vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft; Literaturtheorie
  • Romantik, Avantgarde, literarische Phantastik
  • Kulturelle Erzählforschung
  • Kulturelle Imperiumsforschung
  • Ivan Bunin (Edition einer deutschen Werkausgabe)

Ämter und Mitgliedschaften