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Das Slavische Seminar der Universität Basel – das älteste slavistische Seminar der Schweiz – ist 1923 aus dem 1910 gegründeten Institut für Indogermanische Sprachwissenschaft hervorgegangen (ausführlicher: s. Seminargeschichte). Fritz Lieb, der zeitweilig auch Vorsteher des damals noch Russischen Seminars war, vermachte der Universitätsbibliothek seine weltweit einzigartige Sammlung russischer Literatur mit zahlreichen Erstausgaben und Rarissima des 18.-20. Jahrhunderts, für die Basel bis heute bekannt ist.

Am Slavischen Seminar ist die slavische Philologie und Kulturwissenschaft mit einem Lehrstuhl für slavische Literaturwissenschaft, einer Förderungsprofessur für slavische Sprachwissenschaft, zwei 50%-Assistierendenstellen für Literaturwissenschaft und Visuelle Medien, einem Lehrauftrag für Osteuropa-Studien (Länderkunde) sowie Sprachlektoraten für Russisch, Tschechisch und Kroatisch/Serbisch vertreten.

Das Slavische Seminar der Universität Basel bietet auf Bachelor-Ebene im BA-Studiengang "Osteuropa-Studien" und im BA-Studienfach "Osteuropäische Kulturen" das Fach «Länderkunde», den Sprachunterricht sowie den «Kernbereich slavische Kulturwissenschaft» an; im Master-Bereich das in vier Varianten studierbare MA-Studienfach "Slavistik".

Organisatorisch gehört das Seminar zum Departement Sprach- und Literaturwissenschaften innerhalb der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel.