Kurzlebenslauf

Heinrich Kirschbaum, Prof. Dr. Studium der Ost-, West- und Südslavistik sowie der Italianistik in Regensburg und Triest. 2007 Promotion in Regensburg mit einer Arbeit zur "Funktion deutscher Thematik bei Osip Mandel’štam". 2014 Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin; Venia legendi: Slawistische Literatur- und Kulturwissenschaft; Habilitationsschrift: „Im intertextuellen Schlangennest. Adam Mickiewicz und polnisch-russisches (anti‑)imperiales Schreiben.

2007-2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft der Universität Regensburg; 2007-2011 Wisenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Akademischer Rat am Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen der Universität Passau; 2011/12 Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für Postdoktoranden am Willy Brandt-Zentrum für Deutschland‑ und Europa-Studien der Universität Wrocław.

2012/13 Vertretung der Professur für Westslawische Literaturen und Kulturen an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2013–2017 Juniorprofessor für Westslawische Literaturen und Kulturen der Humboldt-Universität zu Berlin.

Seit 2017 Assistenzprofessor für Slavische und Allgemeine Literaturwissenschaft am Slavischen Seminar der Universität Basel.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Ost- und westslavische Literaturen des 18.–21. Jahrhunderts
  • Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
  • West-osteuropäische Literatur‑ und Kulturbeziehungen
  • Romantik, (anti‑)imperiales Schreiben
  • Silbernes Zeitalter, polnische Nachkriegsliteratur
  • Russische und belarussische Gegenwartsdichtung
  • Kulturen der Melancholie (Literatur und Film)
  • Intertextualität und Intermedialität
  • Ekphrasis, Allegorie, Elegie, Idylle
  • (Neo‑)Formalismus, negative Hermeneutik